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Case Study · Messe- & Veranstaltungswesen

Die Datendrehscheibe zwischen Shop, Innendienst und Technik

Bei Messe Düsseldorf laufen Ausstellerbestellungen aus dem Online-Shop über eine Schnittstelle in unsere Plattform, werden dort vom Innendienst nachgefasst und von da aus weitergegeben: kaufmännisch nach SAP, operativ als Arbeitsliste an die Technik. So organisiert seit 2018 – Kunde ist Messe Düsseldorf bei uns bereits seit 2004.

Kunden-Steckbrief Referenz
Messe Düsseldorf Logo
messe-duesseldorf.de
BrancheMesse- und Kongresswesen
OrganisationGegründet 1947 · eines der größten Messegelände weltweit
Unsere RolleDatendrehscheibe zwischen Ausstellershop, Innendienst, SAP und Technik
ZusammenarbeitKunde seit 2004 · Workflow-Steuerung seit 2018
Ausgangslage

Eine Bestellung, einige Systeme,
viele Beteiligte und ein sehr enges Zeitfenster

Messe Düsseldorf zählt zu den größten Messeveranstaltern weltweit und richtet jedes Jahr rund fünfzig Fachmessen am Standort Düsseldorf aus – darunter Weltleitmessen wie boot, MEDICA, K oder drupa. Zu jeder Messe bestellen Aussteller Standbau, Technik, Anschlüsse und Services.

Diese Bestellungen entstehen im Ausstellershop, sie müssen aber an ganz unterschiedlichen Stellen weiterlaufen: Der Innendienst prüft und fasst nach, die kaufmännische Seite braucht die Daten in SAP, und die Technik braucht eine belastbare Arbeitsliste – welcher Aussteller in welcher Halle welchen Anschluss bekommt, damit Steckdosen und Zuleitungen rechtzeitig installiert werden.

Genau dazwischen entstehen die klassischen Reibungsverluste: Listen, die per Datei weitergegeben werden, Nachfragen, doppelte Erfassung, unklare Stände. Und weil sich Abläufe, Leistungen und Zuständigkeiten über die Jahre verändern, reicht eine einmal gebaute Lösung nicht.

Gegründet 1947Über 50 Messen jährlichWeltweit vertreten
Die Herausforderung
Bestelldaten aus einem Vorsystem so weiterführen, dass Innendienst, Auftragsverarbeitung und Technik dieselbe Grundlage haben – und das über Jahre hinweg anpassbar bleibt.
Zur Abgrenzung
Der Online-Shop für Aussteller ist nicht unser Produkt. Unser Teil beginnt an der Schnittstelle dahinter: Wir nehmen die Bestelldaten auf, führen sie mit den internen Abläufen zusammen und geben sie an die Zielsysteme weiter.
Datenfluss

Vom Shop-Klick bis zur
installierten Steckdose

Die Bestellung wechselt auf ihrem Weg mehrfach den Kontext – aus dem Shop in die Sachbearbeitung, von dort in die Auftragsverarbeitung und auf die Baustelle. Unsere Plattform ist die Stelle, an der diese Wege zusammenlaufen.

01 · Vorsystem
Ausstellershop
Aussteller bestellen ihre Leistungen online. Der Shop ist ein eigenes System – nicht unseres.
02 · Unser Teil
Schnittstelle & Nacharbeit
Die Bestelldaten laufen über unsere Schnittstelle ein. Der Innendienst prüft, ergänzt und fasst nach – in einer Workflow-Steuerung, die den tatsächlichen Ablauf abbildet.
03 · Kaufmännisch
Übergabe nach SAP
Freigegebene Aufträge gehen strukturiert in die kaufmännische Weiterverarbeitung – ohne erneutes Erfassen.
03 · Operativ
Arbeitsliste für die Technik
Welcher Aussteller, welcher Stand, welche Anschlüsse: Die Technikerteams bekommen daraus die Liste, was installiert werden muss.
04 · Rückfluss
Stand wieder verfügbar
Ist ein Vorgang abgeschlossen, steht die Fläche im nächsten Zyklus wieder zur Vermarktung bereit.
Der Kreis schließt sich pro Messe neu. Jede Veranstaltung durchläuft dieselbe Kette – mit anderen Ausstellern, anderen Leistungen und anderen Hallen.
Zusammenarbeit

Nicht einmal eingeführt,
sondern mitgewachsen

Die Zusammenarbeit begann lange vor der heutigen Produktgeneration. Was sie tragfähig gemacht hat, ist nicht ein einzelnes Projekt, sondern die Möglichkeit, Abläufe und Schnittstellen immer wieder an die Realität anzupassen.

01
Schnittstellen statt Systemwechsel
Vorhandene Systeme bleiben, wo sie sind: der Ausstellershop als Vorsystem, SAP als kaufmännisches Zielsystem. Angebunden wird über Schnittstellen – statt Prozesse in ein einzelnes Standardsystem zu zwingen.
02
Workflow-Steuerung, die nachjustiert wird
Die Arbeitsprozesse wurden gemeinsam mit den Fachbereichen erarbeitet und nach der Einführung immer wieder angepasst – neue Leistungen, veränderte Zuständigkeiten und neue Abläufe lassen sich abbilden, ohne das System neu zu bauen.
03
Dieselbe Kette für jede Messe
Von der kleineren Fachmesse bis zur Weltleitmesse läuft der Datenfluss nach demselben Muster – nur mit anderem Volumen, anderen Leistungen und anderen Hallen.
2004
Kunde bei uns – die heutige Workflow-Steuerung ist 2018 daraus gewachsen.
50+
Messen jährlich, die über dieselbe Prozesskette laufen.
4
Beteiligte Ebenen: Shop, Innendienst, Auftragsverarbeitung, Technik.
Ergebnis

Ein Datenfluss statt vieler Übergaben

Der Nutzen liegt nicht in einem einzelnen Feature, sondern darin, dass zwischen Bestellung und Umsetzung keine Lücke bleibt, die manuell geschlossen werden muss.

01
Keine doppelte Erfassung
Bestelldaten werden einmal übernommen und dann weitergeführt – nicht in jedem Folgesystem neu eingegeben.
02
Technik arbeitet mit belastbaren Listen
Was installiert werden muss, steht dort, wo es gebraucht wird – abgeleitet aus den freigegebenen Bestellungen statt aus Zurufen.
03
Anpassbar über Jahre
Änderungen an Abläufen, Leistungen oder Schnittstellen sind Teil des Betriebs – und nicht jedes Mal ein neues Projekt.
”
Die erstaunliche Flexibilität des Systems und die atemberaubend schnelle Umsetzung unserer Anforderungen verblüfft mich immer wieder.
S
Stefan Schlinger
Abteilungsleiter, Inhouse Service Center · Messe Düsseldorf
Weitere Beweise

Auch Demeter e. V. und die Deutsche Rheuma-Liga Berlin arbeiten mit uns – wenn Standardsoftware allein nicht reicht und gewachsene Prozesse kontrolliert digitalisiert werden müssen.

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